Freitag, 2. November 2012

Pasta: Tagliatelle, Zucchinistreifen, Safransahne



Zucchini gibt es dank Gewächshaus, dass ganze Jahr über. Für dieses Rezept sollten sie aber unbedingt jung sein, da die Schale der Zucchini hier auch aus optischen Gründen mitverwendet wird und diese, wenn sie ledrig geworden ist, einfach das Rezept verdirbt. Optimal sind natürlich die ganz jungen Zucchini mit der noch daran wachsenden Blüte. Leider ist diese Zeit, trotz Gewächshaus, hier auf den Frühsommer beschränkt. Vielleich auch deshalb, weil es sich um ein saisonales frisches Produkt handelt. Kleine junge Zucchini sind aber trotzdem hier bei uns immer zu bekommen, daher ein schönes „Freitagskuchl“-Gericht sprich Fasten-Freitags-Küche.
 


 

Pasta: Tagliatelle, Zucchini-Streifen, Safran
20121102toko

 
Zutaten für 4 Personen:
500 g Tagliatelle
Meersalz zum Kochen
3 Lorbeerblätter zum Kochen
1 Zweig Thymian
2 Echalottes, in feinen Würfeln
1 Knoblauchzehe, frisch gepresst
4 dünne junge Zucchini, a 100 g
Olivenöl zum Braten
4 El Schmand, 25 Prozent Fettgehalt
125 g Schlagsahne
eine Prise Safranfäden, ca. 0,1 bis 0,2 g
½ Teelöffel gekörnte Hühnerbrühe
Meersalz und frisch gemahlener weißer Pfeffer


Weitere Zutaten:
Parmigiano Reggiano, frisch gerieben
Zucchiniblüten
 

Haushaltsutensilien:
von Vorteil: Julienne-Schneider oder Julienne Mandoline


Zubereitung:
Zucchini waschen, Stil- und Blütenansatz wegschneiden und mit dem Julienneschneider die Haut rund um die Zucchini in Streifen schälen. Noch einmal rundherum Streifen vom Fruchtfleisch der Zucchini schälen. Darauf achten, dass kein Fruchtfleisch von Kerngehäuse mit dazu kommt. Streifen einmal halbieren.

 
Zucchini in Julienne-Streifen geschnitten und Echalotteswürfel

 
Wenn kein Julienne-Schneider vorhanden ist: Zucchini der Länge nach halbieren, Kerngehäuse vollständig entfernen und die Zucchini in dünne Streifen schneiden. Je nach Dicke diese eventuell nochmals der Länge nach halbieren und dann einmal durchschneiden. Jeder Streifen sollte etwas grüne Haut besitzen. Die Bratzeit ist etwas länger als bei den Julienne-Streifen.

Reichlich Nudelwasser zum Kochen bringen, Meersalz und Lorbeerblätter hineingeben. Nach Packungsbeilage die Tagliatelle-Nester darin al dente kochen.


Echalottes glasig gedünstet


Echalottes-Würfel in Olivenöl glasig dünsten, dann noch etwas Olivenöl dazugeben und die Zucchini-Streifen für 2 Minuten untermischen. Knoblauch pressen und den Zweig Thymian hineingeben. Zucchini-Streifen warm stellen und den Thymian-Zweig entfernen.

Gleichzeitig den Schmand in einem Topf erwärmen und die Sahne unterheben. Mit der gekörnten Hühnerbrühe würzen und die Safranfäden hineingeben und auflösen. Wenn die Sauce zu dick wird, etwas Nudelwasser dazu gießen. Mit Meersalz und Pfeffer abschmecken.

 
Teller mit Tagliatelle, Zucchinistreifen, Safransauce,


Die Tagliatelle abgießen und in die Safransauce geben, kurz umrühren und mit einer Bratengabel Nudelnester drehen und unter Zuhilfenahme eines Esslöffels die Hälfte einer Portion auf den vorgewärmten Teller heben, Zucchini-Streifen darüber legen und die zweite Lage der Safran Tagliatelle darüber geben. Mit der Bratengabel nun vorsichtig mit wenigen 180 Grad Drehungen die Nudeln und Zucchini mischen. Sofort servieren. Wer mag, kann noch nach Gusto etwas Parmigiano Reggiano darüber reiben.

Wenn die Jahreszeit passt, Zucchiniblüten ganz am Schluss unter die warmen angebratenen Zucchini mischen und zusammen warm stellen. Dazu den Stempel und den Blüteansatz von den orange-gelben Blütenblättern entfernen und nur die Blütenblätter, ein bis zweimal zerrissen, verwenden.

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