Posts mit dem Label Blüten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Blüten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 22. Juli 2018

Kürbisblüten-Pasta

Die Essbarkeit von Kürbisblüten gilt im Gegensatz zu den Blüten der Zucchini, einer Unterart des Gartenkürbisses, nicht für alle Kürbissorten. Zierkürbisblüten sollte man immer meiden und bei bitteren Varianten verbietet der Geschmack, die weitere Zubereitung. Vielmehr sollten sie lecker und leicht nussig schmecken.

Dem Kürbis schadet es nicht, wenn die weibliche Blüte entfernt wird und der Kürbis am Stängel bereits herangewachsen ist. Die zahlreicheren männlichen Blüten weisen keine Verdickung am Stängel auf. Kürbisblüten öffnen sich in der Regel am frühen Morgen und viele Sorten verwelken bereits am Nachmittag wieder. Wer auch Kürbisse ernten will, nutzt also mehr die männlichen Blüten.









Kürbisblüten-Pasta
Spaghetti ai fiori di zucca
20180622toko



Zutaten:

16 Kürbisblüten, Stängel entfernt, ohne Blütenansatz
Olivenöl, extra vergine
½ Zwiebel, rot, mild, fein geschnitten
30+30+60 ml Gemüsebrühe oder Hühnerfond, zimmerwarm
1 EL Süßrahmbutter, zimmerwarm
320 g Spaghetti
Blattpetersilie, fein gehackt
2 Eidotter/-gelb vom Hühnerei der Klasse L, verschlagen
Parmigiano Reggiano, gerieben
Meersalz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle



Zubereitung:

Die Kürbisblüten vorsichtig öffnen und eventuell den Stempel ausbrechen, die Blüte kurz auswaschen, falls sich dort ein Insekt versteckt hat und zum Trocknen auf Küchenkrepp zur Seite stellen. Blüten anschließend quer in drei oder vier Teile schneiden.

Spaghetti nach Packungsangabe in reichlich Salzwasser al dente kochen.

In einer Pfanne in Olivenöl die Zwiebel glasig dünsten und mit einem Viertel der Brühe ablöschen. Die Butter zusammen mit den geschnittenen Kürbisblüten zugeben und mit einem weiteren Viertel der Brühe aufgießen. Einmal umrühren und die Blüten zusammenfallen lassen, dann die Hitze reduzieren

Die restliche Hälfte der Brühe mit der Blattpetersilie, den verschlagenen Eidotter und Parmigiano Reggiano gründlich vermischen und in eine Servierschüssel geben. Die tropfnassen und kochend heißen Spaghetti in die Schüssel geben und mit der Eiermischung verrühren, Kürbisblüten darüber geben und alles zusammen noch einmal vorsichtig miteinander vermischen. Sofort servieren.















Freitag, 2. November 2012

Pasta: Tagliatelle, Zucchinistreifen, Safransahne



Zucchini gibt es dank Gewächshaus, dass ganze Jahr über. Für dieses Rezept sollten sie aber unbedingt jung sein, da die Schale der Zucchini hier auch aus optischen Gründen mitverwendet wird und diese, wenn sie ledrig geworden ist, einfach das Rezept verdirbt. Optimal sind natürlich die ganz jungen Zucchini mit der noch daran wachsenden Blüte. Leider ist diese Zeit, trotz Gewächshaus, hier auf den Frühsommer beschränkt. Vielleich auch deshalb, weil es sich um ein saisonales frisches Produkt handelt. Kleine junge Zucchini sind aber trotzdem hier bei uns immer zu bekommen, daher ein schönes „Freitagskuchl“-Gericht sprich Fasten-Freitags-Küche.
 


 

Pasta: Tagliatelle, Zucchini-Streifen, Safran
20121102toko

 
Zutaten für 4 Personen:
500 g Tagliatelle
Meersalz zum Kochen
3 Lorbeerblätter zum Kochen
1 Zweig Thymian
2 Echalottes, in feinen Würfeln
1 Knoblauchzehe, frisch gepresst
4 dünne junge Zucchini, a 100 g
Olivenöl zum Braten
4 El Schmand, 25 Prozent Fettgehalt
125 g Schlagsahne
eine Prise Safranfäden, ca. 0,1 bis 0,2 g
½ Teelöffel gekörnte Hühnerbrühe
Meersalz und frisch gemahlener weißer Pfeffer


Weitere Zutaten:
Parmigiano Reggiano, frisch gerieben
Zucchiniblüten
 

Haushaltsutensilien:
von Vorteil: Julienne-Schneider oder Julienne Mandoline


Zubereitung:
Zucchini waschen, Stil- und Blütenansatz wegschneiden und mit dem Julienneschneider die Haut rund um die Zucchini in Streifen schälen. Noch einmal rundherum Streifen vom Fruchtfleisch der Zucchini schälen. Darauf achten, dass kein Fruchtfleisch von Kerngehäuse mit dazu kommt. Streifen einmal halbieren.

 
Zucchini in Julienne-Streifen geschnitten und Echalotteswürfel

 
Wenn kein Julienne-Schneider vorhanden ist: Zucchini der Länge nach halbieren, Kerngehäuse vollständig entfernen und die Zucchini in dünne Streifen schneiden. Je nach Dicke diese eventuell nochmals der Länge nach halbieren und dann einmal durchschneiden. Jeder Streifen sollte etwas grüne Haut besitzen. Die Bratzeit ist etwas länger als bei den Julienne-Streifen.

Reichlich Nudelwasser zum Kochen bringen, Meersalz und Lorbeerblätter hineingeben. Nach Packungsbeilage die Tagliatelle-Nester darin al dente kochen.


Echalottes glasig gedünstet


Echalottes-Würfel in Olivenöl glasig dünsten, dann noch etwas Olivenöl dazugeben und die Zucchini-Streifen für 2 Minuten untermischen. Knoblauch pressen und den Zweig Thymian hineingeben. Zucchini-Streifen warm stellen und den Thymian-Zweig entfernen.

Gleichzeitig den Schmand in einem Topf erwärmen und die Sahne unterheben. Mit der gekörnten Hühnerbrühe würzen und die Safranfäden hineingeben und auflösen. Wenn die Sauce zu dick wird, etwas Nudelwasser dazu gießen. Mit Meersalz und Pfeffer abschmecken.

 
Teller mit Tagliatelle, Zucchinistreifen, Safransauce,


Die Tagliatelle abgießen und in die Safransauce geben, kurz umrühren und mit einer Bratengabel Nudelnester drehen und unter Zuhilfenahme eines Esslöffels die Hälfte einer Portion auf den vorgewärmten Teller heben, Zucchini-Streifen darüber legen und die zweite Lage der Safran Tagliatelle darüber geben. Mit der Bratengabel nun vorsichtig mit wenigen 180 Grad Drehungen die Nudeln und Zucchini mischen. Sofort servieren. Wer mag, kann noch nach Gusto etwas Parmigiano Reggiano darüber reiben.

Wenn die Jahreszeit passt, Zucchiniblüten ganz am Schluss unter die warmen angebratenen Zucchini mischen und zusammen warm stellen. Dazu den Stempel und den Blüteansatz von den orange-gelben Blütenblättern entfernen und nur die Blütenblätter, ein bis zweimal zerrissen, verwenden.

Montag, 6. August 2012

Zucchiniblüten im Teigmantel frittiert - Fiori di zucchina ripieni e fritti

Zurück aus der Toskana und am Abreisetag noch einige am Morgen frisch „gefangene“ Zucchiniblüten im Gepäck. Die ersten kleinen jungen Zucchini, nur fingerlang und an der Fruchtspitze noch mit der intensiv orangegelben Blüte, brachten mich auf die Idee, wieder einmal die Blüten zu füllen, zu frittieren und nicht nur im Eigelb auszubacken. Das Ganze ist allerdings eine relativ schwere Kost mit viel Olivenöl im Gepäck, daher nur als Vorspeise gedacht. Wer die Blüten im Garten hat, im Frischhaltebeutel halten die Blüten ein zwei Tage im Kühlschrank bis man die geeignete Menge geerntet bzw. für alle Esser so viel nachgewachsen ist.

Wer einer etwas weniger fetten Variante (als Hauptgericht) den Vorzug geben will, sollte einmal ein herzhaftes Risotto z.B. mit geräuchertem Scamorza (ein Filata-Käse wie Mozzarella bzw. Provolone) zubereiten und damit (große) Zucchiniblüten füllen, mit geriebenem Parmesan bestreuen und diese dann im Rohr kurz überbacken.






Zucchiniblüten im Teigmantel frittiert - 
Fiori di zucchina ripieni e fritti
20120804toko



Zutaten für 4 Personen als Vorspeise:

8 kleine Zucchiniblüten (je nach Größe reichen auch vier)
1 Hühnerei getrennt
3 gehäufte EL Weizenehl Typ 405, wer an das ital. Mehl kommt: Farina 00
1 Tasse lauwarmes Wasser
4 Sardellenfilets in Olivenöl eingelegt
1 Mozzarella di Bufala Campana à 250g, gewürfelt
Salz, Pfeffer
Olivenöl zum ausbacken
Küchenpapier zum abtropfen



Zubereitung:

Die Zucchiniblüten vorsichtig öffnen und den Stempel ausbrechen, die Blüte kurz auswaschen (falls ab und zu ein Insekt gefangen ist) und zum Trocknen zur Seite stellen (nicht schleudern).



Den Mozzarella in ca. 0,7 cm große Würfel schneiden und die Sardellenfilets klein hacken. Alles mit etwas Pfeffer aus der Mühle mischen.




Die trockenen Zucchiniblüten ab dem Stielansatz auf ca. 2 Zentimeter mit der Mischung füllen. Man kann die Blüte im oberen Bereich umschlagen, dann hält die Füllung vor dem eintauchen besser. Der Teigmantel sorgt dann für genügend Festigkeit und Stabilität.

Das Olivenöl zum Ausbacken erhitzen und zwischenzeitlich das Eiweiß steif schlagen. Das Mehl mit dem Eigelb und dem lauwarmen Wasser aufschlagen, eine Prise Salz, Pfeffer aus der Mühle untermischen. Das Eiweiß unterheben und die Zucchiniblüten in die Masse eintauchen, kurz abtropfen lassen und vorsichtig in das heiße Olivenöl legen, die Blüten sollten im Olivenöl aufschwimmen. 




Wenn die eine Seite goldbraun ist, wenden. Wenn auch diese goldbraun ist, mit einem Schaumlöffel bzw. Schöpfsieb auf das Küchenpapier zum Abtropfen legen. Noch warm servieren.