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Dienstag, 28. August 2018

Sardoni in Savôr vs Brathering



Die Zubereitung ist eigentlich identisch, ausnehmen, braten und marinieren. Somit ein Vergleichskampf zwischen Nord und Süd oder Hering und Sardelle, wie dieser Ausgeht soll bitte jeder für sich entscheiden, hier das Rezept für die Sardellen mit Geschmack













Sardoni in Savôr vs Brathering
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Zutaten:

400 g Sardinen, groß, ohne Kopf, ausgenommen, Mittelgräte entfernt
1 Zitrone, nach Gusto
Weizenmehl, nach Gusto
400 ml Olivenöl, extra vergine
3 Zwiebeln, weiße, mild, feine Ringe
250 ml Weißwein-Essig
Meersalz, fein
Lorbeerblätter
Pinienkerne, nach Gusto
Sultaninen, nach Gusto
                


Zubereitung:

Bei den Sardinen eventuelle Schuppen abkratzen, den Kopf mit Kiemen abtrennen und die Innereien entfernen. Mittelgräte herausziehen und die Sardinen aufklappen, so dass die Filets noch an der Rückenseite zusammenhängen und anschließend trockentupfen.

Nach Gusto mit etwas Zitronensaft beträufeln und in Mehl wenden, darauf dann sofort in Olivenöl auf beiden Seiten ausbraten und auf Küchenkrepp entfetten und in einen Topf geben.

In der Pfanne mit dem Sardinen-Olivenöl die Zwiebelringe glasig dünsten, Lorbeerblätter dazugeben und mit dem Essig ablöschen. Auf die Zwiebel-Marinade auf die Sardinen geben und mindestens für 12 Stunden rasten lassen Nach Gusto mit Pinienkernen und Sultaninen bestreuen.










      

Samstag, 4. August 2018

Sardellen-Zwiebel-Kuchen / Tortino di cipolle, uova e acciughe



Bei der Tortino di cipolle, uova e acciughe handelt es sich eigentlich um einen traditionellen Brokkoli Kuchen. Hier werden die blanchierten Brokkoliröschen weggelassen und die wenigen darin enthaltenen Sardellen zum Teil durch einen größeren Anteil an Sardinenfilets ersetzt.













Sardellen-Zwiebel-Kuchen / Tortino di cipolle, uova e acciughe
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Zutaten:

2+4 Hühnereier, Klasse L, versprudelt
225 g Weizenmehl, tipo „00“, gesiebt
25 g Süßrahmbutter, zimmerwarm
1 Prise Meersalz
Olivenöl, extra vergine
1 Knoblauchzehe, entkeimt, zerdrückt
4 Sardellenfilets in Öl, abgetropft, zerdrückt
25 ml Sahne
250 g Zwiebeln, braun, mild, feine halbe Ringe
½ Bund Blattpetersilie, fein gehackt
175 g Sardinenfilets in Öl
8 Sardinenfilets
100 g Pecorino Toscano, gerieben
1 Peperoncino
Meersalz, fein
40 g Semmelbrösel
Muskatnuss, frisch gerieben



Zubereitung:

Für den Teig das gesiebte Mehl mit den zwei Eiern, der Süßrahmbutter und einer Prise Meersalz verkneten. Den Teig abgedeckt für 45 Minuten rasten lassen.

In einer Pfanne den zerdrückten Knoblauch bei milder Hitze mit den Sardellenfilets in wenig Olivenöl erhitzen und umrühren bis sich die Sardellen auflösen, die Sahne hinzufügen und 2 Minuten köcheln lassen, um eine Art Bagna Cauda zu erhalten. Die fein geschnittenen Zwiebeln mit der Blattpetersilie vermischen und untermischen, Feuer wegnehmen und die Masse in der Pfanne abkühlen lassen.

Backrohr auf 180° C, Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die restlichen Hühnereier mit dem Pecorino Toscano versprudeln und zusammen mit den Sardinenfilets unter die Zwiebelmasse mischen (Sardinenfilets dürfen zerbrechen).

Eine flache Gugelhupf-Form oder runde Backform mit Olivenöl fetten mit Semmelbröseln ausstreuen. Teig ausrollen und die Form damit auskleiden und die Zwiebel-Sardinen-Masse in die Form hineingeben. Wenn die Form nicht gestürzt wird mit Sardinenfilets sternförmig belegen. Die Torte im vorgeheizten Ofen für etwa 25 Minuten auf der unteren Schiene backen.

Dazu passt ein frischer grüner Blattsalat als Begleitung.






















Donnerstag, 26. Juli 2018

Carbonara mit Sardellen



Acciughe o alici? Alici o acciughe? Questo è il dilemma! Che differenza c’è tra acciughe e alicia! Worin liegt der Unterschied zwischen Sardellen und Sardellen? Beide Begriffe also acciughe und alicia stehen das gleiche, die Europäische Sardelle (Engraulis encrasicolus), klingt etwas verwirrend. Einzig die häufige Bezeichnung alici für Sardellenfilets die in Öl eingelegt sind und entsprechend für acciughe für in Salz konservierte Sardellen könnte einen Hinweis geben, doch handelt es sich nur um zwei Methoden Sardellen haltbar zu machen. Richtig ist, dass die beiden Namen unterschiedliche Ursprünge haben. Der Begriff acciuga ist ligurischen Ursprungs, kommt aus dem Vulgärlatein „apiua“ oder „apiuva“ und stammt vom griechischen „aphyē“ ab, was einfach nur ein kleiner Fisch bedeutet. Der Begriff alice wiederum stammt aus Süditalien und hat neapolitanische oder sizilianische Ursprünge.

Die Sardelle gehört zu den blauen Fischen, all jene Fische, die auf der oberen Seite der Flanke blau und auf dem Bauch silbrig sind, wie etwa Makrele, Pelamide, Sardine und auch der Blaufisch oder Blaubarsch. Aufpassen muss man aber, die Sardelle nicht mit einer kleinen Sardine zu verwechseln. Vor allem die Goldsardine (Sardinella aurita / ital. alaccia) die auch im Mittelmeer vorkommt kann einen täuschen, so nennt man sie in Südamerika z.B. Brasilianische Sardelle und im Mittel- und Nordostatlantik Maderische Sardelle. Sardinen sind fetter und bauen als Frischware entsprechend schneller in ihrer Qualität ab. Sardellen sind schlanker und werden maximal etwa 18 Zentimeter, Sardinen dagegen bis zu etwa 25 bis 30 Zentimeter lang und besitzen oft rötliche Schattierungen.

Berühmt sind die Sardellen von Cetara, ein traditionelles Produkt aus Kampanien, das in dem kleinen Fischerdorf Cetara an der Amalfiküste hergestellt wird. Bei der colatura di alici handelt es sich um eine Sardellensauce, mit einer bernsteinfarbenen Farbe, die durch einen traditionellen Prozess der Fermentation der Sardellen in einer Lösung aus Wasser und Meersalz hergestellt wird. Die dazu verwendeten Sardellen werden in der Zeit vom 25. März an der Amalfiküste, dem Gedenktag Mariä Verkündigung bzw. Verkündigung des Herren / L'Annunciazione del Signore, bis zum 22. Juli, dem Gedenktag von Maria Magdalena / Santa Maria Maddalena, gefangen.









Carbonara mit Sardellen
Pasta alla carbonara di acciughe
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Zutaten:

300 g Sardellen, frisch, ausgenommen, ohne Kopf
320 g Pasta wie Spaghetti oder schmale Tagliatelle
3 Eidotter/-gelb vom Hühnerei, Klasse M
200 ml Schlagrahm
2 EL Pecorino Sardo, gerieben
3 Knoblauchzehen, entkeimt, fein gehackt
3 EL Semmelbrösel, kein Panko
Blattpetersilie, fein gehackt
8 Datterini-Tomaten, geviertelt und längst halbiert
½ TL Oregano, frische Blättchen
Meersalz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Olivenöl, extra vergine



Zubereitung:

Eidotter mit dem Rahm vermischen, Pecorino sowie frisch gemahlenen Pfeffer zugeben und alles gut miteinander vermischen.

Die Tomatenstücke für fünf Minuten in Olivenöl zart kochen lassen.

Pasta in reichlich Salzwasser nach Packungsangabe al dente zubereiten.

In dieser Zeit in einer Pfanne mit Olivenöl etwa Fünf Sechstel der Sardellen bei mittlerer Hitze darin auflösen, dann den Knoblauch und die Semmelbrösel zugeben und glasig dünsten bzw. goldbraun anrösten, dann die Blattpetersilie untermischen.

Die Pasta noch heiß direkt aus dem Topf in die Pfanne geben. Eidotter-Rahm-Mischung dazu gießen und vermischen bis eine leichte Cremigkeit entsteht. Tomaten unterheben und mit Oregano, Pfeffer und Meersalz abschmecken, restliche Sardellen auf den Tellern verteilen und umgehend servieren.

















Samstag, 28. April 2018

Ambot Tik/Ambotik Fisch-Curry aus Goa



Der Begriff Ambot Tik oder Ambotik ist zusammengesetzt aus ambot für sauer und tik für scharf. Es handelt sich also um ein würzig und scharfes Fisch Curry aus der Region Goa an der Westküste Indiens. Als Fische für dies Curry bieten sich Arten wie große Sardinen, Makrelen und Stachelmarkele, Zungenfisch oder Lachs an.

Man kann es mit einem süßen Reiskuchen Sana genannt oder auch mit dem Kleiebrot portugiesischem Ursprungs Pao essen.








Ambot Tik Fisch-Curry aus Goa
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Zutaten Ambot Tik/Ambotik Paste:

1 Zwiebel, braun, mild, fein gehackt
1,5 cm Ingwer, geschält und gerieben
5 Knoblauchzehen, entkeimt
1 TL Tamarindenextrakt
10 schwarze Pfefferkörner, ganz
1 TL Kreuzkümmel, trocken geröstet
1 Msp. Bockshornkleesamen
1 Msp Szechuan Pfeffer, gemahlen, optional
½ TL gestrichen, Kashmiri Mirch, gemahlene Kashmir Chilis


Zutaten:

Fischfilets von der Makrele oder ganze Sardinen, siehe oben
5 EL Ghee, siehe hier
½ Zwiebel, braun, mild, fein gehackt
8 Curryblätter, frisch
1 Tomate, nur das Fruchtfleisch, fein gehackt
1 TL Meersalz
3 EL Wasser
1-2 TL Tamarindenpaste




Zubereitung:

Die Zutaten für das Ambotik in einem Mörser zu einer glatten Paste vermahlen. Wird die Paste zu trocken, tropfenweise Wasser zufügen.

In heißem Ghee die Zwiebel glasig dünsten und weiterbraten bis sie zu bräunen beginnen, dann die Curryblätter zugeben und ausbraten, wenn die Zwiebeln eine hellbraune Farbe angenommen haben die Tomatenstücke zugeben und einkochen lassen.

Die Ambotik-Paste zugeben und untermischen, wenn dadurch alles zu fest wird, etwas Wasser hinzugeben. Mit Tamarindenpaste und Meersalz abschmecken.

Den Fisch zugeben und darin gar ziehen lassen, ohne umzurühren, nur am Topf hin- und herziehen.

Mit Korianderblätter/Cilantro garnieren und mit Pao oder Sana servieren.