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Dienstag, 24. Juli 2018

Rotbarsch mit Erbsen-Creme oder Kürbis-Püree

Rotbarsch mit Erbsen-Creme/Kürbis-Püree
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Zutaten Fisch:

4 x 125 g Rotbarschfilet, mit Haut, geschuppt
Olivenöl, extra vergine
Meersalz und weißer Pfeffer aus der Mühle
50 ml Fischfond
Zubereitung siehe ganz unten



Zutaten für die Version mit Erbsen:

Olivenöl, extra vergine
3 Frühlingszwiebeln, klein geschnitten
30 ml Gemüsebrühe
400 g Erbsen, geschält
1 Zweig Thymian, nur die Blätter
1 Msp. Oregano, gerebelt
1 TL Süßrahmbutter, kalt
Meersalz und weißer Pfeffer aus der Mühle
2 Walnüsse, gehackt, kurz geröstet
4 Oliven, schwarz, ohne Stein, fein gehackt


Zubereitung für die Version mit Erbsen:

Frühlingszwiebeln in Olivenöl glasig dünsten, mit Gemüsebrühe ablöschen und anschließend die Erbsen und den Thymian sowie den Oregano zugeben und weich kochen.

Walnüsse klein hacken und ohne Öl in einer Pfanne bei niedriger Hitze anrösten. Oliven fein hacken.

Erbsen mit der Butter mit dem Handmixer aufpürieren und mit Meersalz und Pfeffer abschmecken.

Oliven unter das Erbsenpüree mischen und als Spiegel auf den Teller geben, Rotbarsch darauf anrichten und mit den Walnüssen bestreuen.



Zutaten für die Version mit dem Kürbis:

Olivenöl, extra vergine
400 g Hokkaido-Kürbis, fein gehackt
30 ml Gemüsebrühe
1 Kartoffel, mittelgroß, mehlig kochend, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, entkeimt, gehackt
Meersalz
1 Msp. Muskat, frisch gerieben


Zubereitung für die Version mit dem Kürbis:

Kürbiswürfel in Olivenöl anbräunen, mit Gemüsebrühe ablöschen und die fein gewürfelte Kartoffel sowie den Knoblauch zugeben und alles zusammen weich kochen. Mit dem Handmixer aufpürieren und mit Meersalz und Muskat abschmecken. Wenn das Püree zu dick ist, mit etwas Brühe verdünnen.



Zubereitung Fisch:

Einen Esslöffel Olivenöl in eine Antihaftbratpfanne geben und Rotbarschfilets mit der Hautseite nach unten anbräunen.
Filets wenden, mit dem Fischfond ablöschen und für etwa acht Minuten (abhängig von der Dicke der Filets) ohne Deckel dünsten, so dass die Filets glasig bleiben.

Mittwoch, 28. Oktober 2015

Tagliatelle mit Steinpilzen, gerösteten Pinienkernen und geschmorten Kürbisspalten



Ein herbstliches Gericht, das Pilze und Kürbis miteinander verbindet. Vor dem ersten Frost kann man bei einem „goldenen Oktober“ Tag mit etwas Glück noch ein paar vereinzelte Steinpilze finden.

Wer einen Butternut-Kürbis verwendet schneidet den Kürbis in der Mitte erst quer und dann das untere Teil einmal längst durch. Nun vom unteren Teil die Kerne und Samenfäden mit einem Löffel entfernen bzw. herauskratzen und erst dann die Schale mit einem Messer mit Wellenschliff (Brotmesser) rundherum vom Fruchtfleisch herunterschneiden und vom oberen Teil den Blütenansatz sowie den Stilansatz vom oberen Teil großzügig entfernen und schälen.








Tagliatelle mit Steinpilzen, gerösteten Pinienkernen und geschmorten Kürbisspalten - Tagliatelle con funghi porcini, pinoli, pecorino e zucca
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Zutaten Tagliatelle:

½ kleiner Hokkaido Kürbis oder eine große Spalte eines Muskat- bzw. kleiner Butternut-Kürbis
½ Mokkalöffel Koriandersamen, gestoßen
600 g Hartweizenmehl bzw. farina di semola di grano duro
2 Hühnereier, Klasse M
1 TL Meersalz, fein



Zutaten Sugo:

400 g Steinpilze, in kleinen Würfeln
75 g Pinienkerne aus Europa, geröstet
2 Knoblauchzehen
1 EL Süßrahmbutter
4 EL Olivenöl
Pecorino Romano, frisch gerieben
Meersalz und weißer Pfeffer aus der Mühle
einige kleine Mix-Salat Blätter zum Anrichten



Küchenutensilien:

Backblech
Mixstab
Nudelmaschine



Zubereitung Tagliatelle:

Hokkaido Kürbis bzw. geschälten Muskat- oder Butternut-Kürbis in schmale Spalten schneiden mit dem gestoßenen Koriandersamen bestreuen und auf ein mit Backtrennpapier ausgelegtes Backblech legen und bei 180° Grad Umluft auf der mittleren Schiene für 20 Minuten backen.

2/3 der Kürbisspalten (die optisch schönsten) auf einen Teller legen und zur Seite stellen, den Rest noch für weitere 10 Minuten weiterrösten lassen. Anschließend in eine Schüssel mit etwas Olivenöl und Meersalz geben und mit dem Mixstab pürieren und auskühlen lassen.

Hartweizenmehl auf einem Nudelbrett anhäufen und in der Mitte eine Kuhle hinein drücken. Eier und Kürbispüree in die Kuhle geben und alles von außen nach innen zu einem homogenen Teig verkneten. Zur Kugel formen und in Klarsichtfolie eingeschlagen für eine Stunde ruhen lassen.

Mit der Nudelmaschine den Tagliatelleteig in feine Bahnen walzen und dann in Tagliatelle schneiden. Für kurze Zeit die frischen Tagliatelle über einem langen Holzkochlöffel antrocknen lassen und danach verteilt und mit etwas Mehl bestäubt aufbewahren.



Zubereitung Sugo:

Die geputzten Steinpilze in mundgerechte Stücke/Würfel schneiden.

Den Knoblauch schälen, mit dem Handballen andrücken und mit etwas Olivenöl in einer großen Pfanne zusammen mit den Pinienkernen solange bei niedriger Hitze braten bist die Pinienkeren hellbraun angeröstet sind. Noch etwas Olivenöl dazugeben, Hitze etwas höher Stellen und nun die Steinpilze untermischen und mitbraten.

Am Ende der Kochzeit, ohne Hitze, die Süßrahmbutter untermischen und alles mit Meersalz und weißem Pfeffer abschmecken und warm stellen.

Restliche Kürbisspalten im Backrohr nochmals auf 70° Grad erwärmen. Tagliatelle in gesalzenes und kochendes Wasser geben und „al dente“ ziehen lassen.  Tropfnass in die Pfanne zum Sugo geben und vorsichtig miteinander vermischen.  

Zum Anrichten, in einem tiefen Teller die Tagliatelle mit den Steinpilzen in die Mitte geben und die Kürbisspalten rundherum drapieren. Einige kleine Salatblätter in die Mitte auf die Tagliatelle geben. Frisch geriebenen Pecorino darüber streuen und sofort servieren. 
















Samstag, 15. September 2012

Hokkaido Kürbis Tortelloni im Safran Schaum

Hokkaido Kürbis für Tortelloni im Safran Schaum

Der Hokkaidōkürbis ist für Nudelfüllungen optimal, das feste Fruchtfleisch bleibt als fertige Füllung stabil und zerfällt nicht. Er hat einen feinen nussigen und weiterhin an Maronen erinnernden Geschmack. Ferner macht er es einem bei der Zubereitung leicht, er muss nur gewaschen werden, da die dünne Schale mitgegessen werden kann. Fasern hat er auch kaum welche und ist so leicht zu putzen. Beim Einkauf auf den hohlen Klang achten, dann hat er die nötige Reife. Wenn Sie den Einkauf nicht am selben Tag, wie das Kochen tätigen; der Hokkaido hält bedeutend länger wenn er ganz bleibt und nicht aufgeschnitten wurde.


Eine weitere Möglichkeit ist, die natürliche Süße des Kürbis mit der leichten Schärfe der Mostarda di frutta zu verbinden, so dass sich eine süß­saure Note ergibt, die typisch für die Tortelli di zucca alla mantovana sind. Mostarda di frutta aus der Region Cremona sind Früchte wir Aprikosen, Birnen, Kirschen, Mandarinen, Orangen, Pfirsiche, Quitten, Renekloden und Trauben die kandiert und mit Senföl eingelegt wurden. Werden diese in die Füllung mit eingearbeitet, die Füllung eine halbe Stunde rasten lassen, damit sich die Aromen besser verteilen können.


Siehe auch Mandel Ricotta Tortelloni mit Muskat-Kürbis Sugo.



Hokkaido-Kürbis-Tortelloni im Safran Schaum
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Zutaten Tortelloni-Teig:
 
100 g Weizen-Dunst, Type 550
100 g Hartweizengries
2 Hühnereier, Größe M
2 EL Olivenöl
1 Prise Salz
1-2 Eigelb, vereschlagen, für das Einstreichen

 
Zutaten Tortelloni-Füllung mit Hokkaidokürbis:
 
½ Hokkaido Kürbis von ca. 400g, gewaschen, entkernt
    und die Fasern entfernt
100 g Parmigiano-Reggiano, gerieben
1 kleine Knoblauchzehe
Muskatnuss, frisch gerieben
1 Prise Meersalz
½ TL Zitronenschale, fein gerieben
weißer Pfeffer aus der Mühle
Chili-Flakes, aus der Mühle
1 EL Sahne, flüssig (nur bei Bedarf)
40 g Amaretti-Kekse, fein gemahlen


50 g Mostarda di frutta, nach Gusto



Zutaten für das Nudelwasser:
2 Lorbeerblätter
Meersalz für das Nudelwasser


Zutaten Safranschaum:
siehe Rezept


Kochutensilien:

Zerkleinerer
Nudelmaschine
Tortelloni-Ausstecher, gezackt oder Teigrädchen
Mehl, zum Bestäuben der Arbeitsplatte



Zubereitung Tortelloni Nudelmasse:
 
Alle Zutaten zusammen, am besten mit der Küchenmaschine, zu einem Teig verkneten, bis er glatt und elastisch ist. Nun für ca. 45 Minuten ruhen lassen.


Hokkaido Kürbis Tortelloni im Safran Schaum



Zubereitung Tortellonifüllung:
 
Den Hokkaido längst in vier Scheiben teilen und für 30 Minuten im Rohr bei 160 Grad Umluft backen. Anschließend heraus nehmen und abkühlen lassen. Der Hokkaido kann beim backen ca. 10 Prozent seines Gewichts verlieren, das Gewicht bezieht sich also auf sein „Lebendgewicht“. Nun die Stücke kleinschneiden und im Zerkleinerer mixen. Wenn der Hokkaido zu trocken zum zerkleinern geworden ist, etwas flüssige Sahne dazu gießen. Parmesan, Knoblauch, Zitronenschale, Muskatnuss, Chili-Flakes, Salz und Pfeffer untermischen und kräftig abschmecken. Die gemahlenen Amaretti-Kekse unterheben.


Tortelloni für Hokkaido Kürbis Tortelloni im Safran Schaum



Zubereitung Tortelloni:
 
Den Teig zu zwei gleich großen länglichen Platten, am besten mit einer Nudelmaschine, ausrollen. Auf eine Teigplatte die Kürbismischung in kleinen Häufchen so plazieren, dass der Abstand zum Ausstecher passt. Wenn man eine Teigrädchen verwendet, alles auf ca. 5 Zentimeter große Tortelloni zuschneiden bzw. drapieren. Um die Füllung, das Eigelb mit einem Pinsel streichen und die andere Teigplatte locker darüber legen. So andrücken, dass keine Luftblasen zwischen den Nudelplatten entstehen. Tortelloni ausstechen bzw. mit dem Teigrädchen schneiden. Etwas bemehlen, damit sie nicht aneinander kleben.


Hokkaido Kürbis Tortelloni im Safran Schaum


Einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, Lorbeerblatt dazugeben, salzen und die Tortelloni in etwa 2-3 Minuten al dente kochen. Die Tortelloni steigen dabei im Wasser nach oben. In einem tiefen Teller den Safranschaum (siehe Rezept) geben und die abgetropften, trockenen Tortelloni auflegen. Mit dem Schaum nappieren und mit fein gehackter Blattpetersilie und blanchierten Tomatenstückchen servieren.