Mittwoch, 6. Januar 2016

Burek aus Slawonien



Der Slawonische Burek ist eng mit dem Türkischen Börek und der Bosnischen Pita (hier handelt es sich nicht um das dicke Fladenbrot wie z.B. für Gyros Pita) verwand. Er wird entweder mit Fleisch oder wie hier mit Schaftskäse bzw. Hirtenkäse gefüllt. Aber auch Abwandlungen wie z.B. mit Pilzen und Hackfleisch oder süß mit Quark und Kirschen im Teig sind natürlich erlaubt.

Unterscheiden kann sich der Burek noch in der Ausformung des Teigs. Wenn keine Teigschnecke geformt wird, muss der Teig noch dünner ausgezogen werden und wird dann im Durchmesser einer runden Backform ausgestanzt und mehrere gefettete Lagen aufeinander gelegt. Dann die Füllung darauf verteilt und wieder mehrere gefettete Teiglagen darüber gelegt. Danach wird das Ganze genauso gebacken wie die Teigschnecke.

Reste vom Vortag schmecken auch aufgewärmt noch sehr gut, wenn sie bei der Lagerung nicht austrockenen und außerdem nicht feucht liegen.








Slawonischer Burek
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Zutaten Teig:

500 g Weizenmehl, Type 550
300 ml Trinkwasser
1 TL Meersalz



Zutaten Füllung:

200 g Feta- oder Hirtenkäse, 43 % Fett
200 g Quark, Magerstufe, abgetropft, unter 10 % Fett i. Tr.
100 g Creme Fraîche, 20 % Fett
1 TL Meersalz, fein
1 Spritzer Zitronensaft
weißer Pfeffer aus der Mühle
4 EL Süßrahmbutter, geschmolzen



Küchenutensilien:

Küchenmaschine
Silikonpinsel 
Reine oder Auflaufform



Zubereitung Teig:

Aus den Zutaten einen homogenen Teig kneten. Erst auf langsamer Stufe für 3 Minuten dann bis für 5 Minuten auf schnellster Stufe. Mit Öl einpinseln oder mit einem feuchten Tuch abgedeckt für 1½ Stunden ruhen lassen.

Teig auf einer ausreichend großen Fläche erst flach ausrollen, dann wie einen Strudelteig sehr dünn fast durchsichtig ausziehen. Vor dem ausbringen der Quarkmasse den Teig gleichmäßig mit flüssiger Butter einstreichen.



Zubereitung Teig:


Aus den Zutaten einen homogenen Teig kneten. Erst auf langsamer Stufe für 3 Minuten dann bis für 5 Minuten auf schnellster Stufe. Mit Öl einpinseln oder mit einem feuchten Tuch abgedeckt für 1½ Stunden ruhen lassen.


Teig auf einer ausreichend großen Fläche erst flach ausrollen, dann wie einen Strudelteig sehr dünn fast durchsichtig ausziehen. Vor dem ausbringen der Quarkmasse den Teig gleichmäßig mit flüssiger Butter einstreichen.



Zubereitung Füllung:

Feta-Käse, Quark, Creme Fraîche und Meersalz miteinander vermischen, abschmecken. Masse mit 4 Zentimeter Abstand zum Rand des ausgezogenen Teigs gleichmäßig verteilen (Spritzbeutel). Teigrand über die Quarkmasse schlagen und das Ganze zur Mitte hin einrollen. Wenn die Ecken (vom Teigrechteck) vom Zusammenrollen beginnen dicker zu werden, den Teig in der Mitte längst einschneiden und einschließlich der Teigrolle an einer Stelle durchschneiden. Verbliebenen Teig nun zur Schlange aufrollen.

Backrohr auf 200° Celsius, Ober- und Unterhitze vorheizen. Form mit Backtrennpapier Auslegen und entweder zur Schnecke formen oder Formgemäß einlegen. Mit restlicher flüssiger Butter bepinseln. Für ca. 25 Minuten auf der unteren Schiene goldbraun backen.
acken.










Dienstag, 5. Januar 2016

Abessinische Küche



Da die abessinische Küche kein Besteck kennt, wird von den Gästen alles immer „aus der Mitte“ des Tischs von einer runden Platte, der Mesob genommen und direkt verzehrt.

Dabei isst man immer nur mit der rechten „reinen“ Hand und benutzt als Gabel bzw. Essenträger das Fladenbrot Injera.

Gomen Wat ist ein Kohl-Eintopfgericht mit dem typischen abessinischen Kohl (Brassica carinata). Bei uns ist dieser Schnittkohl auch unter dem Namen Carina (Sortenname) bekannt. Er geht geschmacklich in Richtung Brokkoli und besitzt einen kohlartig-nussigen Geschmack, seine Blätter sind grün bis violett. Wenn man ihn nicht zu kaufen bekommt, kann man zur Not auch Spinat oder Mangold verwenden. In Äthiopien wird er nicht Kohl, sondern Spinat genannt. Man kann diesen Schnittkohl für die Zubereitung auch in Gewürzbutter dünsten und ihn gar nicht vorher kochen. Dann aber schon vorher klein schneiden und die fein geschnittenen Blattstiele schon ein paar Minuten vor den Blättern dazugeben (ähnlich wie bei Kohlrabiblättern)






Abessinische Küche: Gomen Wat
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Gomen Wat


Zutaten:

500 g abessinischen Schnittkohl
3 braune Zwiebeln, mittelgroß, fein gewürfelt
125 g Niter Kebbeh (Butterschmalzgewürzmischung)
400 g Schafskäse (Fetaart)
Gewürzmischung, gemörsert und trocken geröstet, bestehend aus:
5 Kardamomkapseln
3 Gewürznelken
½ TL Kurkuma/Gelbwurz
½ TL Kreuzkümmel/Kumin
½ TL Meersalz
¼ TL Ceylon Zimtstange, gemahlen
¼ TL Chilipulver
schwarzer Pfeffer aus der Mühle



Zubereitung:

Schnittkohl waschen einmal in der Mitte quer durchschneiden, damit er in den Topf passt und weichkochen. In ein Sieb abgießen und abtropfen lassen. Anschließend mit einem Küchenmesser in kleine Stücke hacken.

Die klein gewürfelten Zwiebelstücke glasig dünsten, den Schnittkohl wieder dazugeben und mit dem fein zerbröckelten Schafskäse vermischen. Die Gewürzbutter zusammen mit den gerösteten Gewürzen unterheben und nochmals leicht erhitzen, damit die Butter schmilzt.

Dazu passt Reis und/oder Injera.