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Montag, 13. November 2017

Bandnudeln mit Dicken Bohnen und Schinken von der Gans














Bandnudeln mit Dicken Bohnen und Schinken von der Gans
Tagliolini con Fave fresche e Prosciutto d’Oca
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Zutaten:

600 g Dicke Bohnen (Acker- bzw. Saubohnen), tiefgekühlt, im Juni-August frisch
4 EL Olivenöl
2 Echalottes, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, entkeimt, gehackt
4 EL Blattpetersilie, fein gehackt
1 Glas Weißwein, trocken
ca. 800 ml Gemüsebrühe, salzarm
Meersalz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle
360 g frische Eier-Bandnudeln, wie Tagliatelle oder Tagliolini
2 San Marzano Tomaten, ohne Haut, nur das Fruchtleisch, gewürfelt
100 g luftgetrocknete Gänsebrust in Scheiben und dann in feine Streifen geschnitten




Zubereitung:

Die Bohnen auftauen, in der Saison die frischen Bohnen schälen.

Die Echalottes mit dem Olivenöl glasig dünsten und den fein gehackten Knoblauch zugeben und andünsten. Die gekochten Bohnen mit der Blattpetersilie dazugeben und für 3 Minuten mitköcheln Mit dem Weißwein ablöschen und verkochen lassen. Mit Gemüsebrühe aufgießen und die Bohnen in ca. 5 Minuten (frische benötigen ca. 10 bis 12 Minuten) bissfest kochen, das Ganze darf ziemlich suppig sein.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken, Tomatenwürfel und die frische Pasta zugeben und durchziehen lassen. Die Streifen des luftgetrockneten Gänseschinken unterheben und alles vermischen. Eventuell etwas Brühe zugeben, damit alles cremig bleibt.

Mit frisch geriebenen Pecorino romano servieren.



Sonntag, 12. November 2017

Gänsebrust-Risotto / Risotto petto d'oca affumicato



Das Gänse-Risotto ist mit seiner geräucherten Gänsebrust eine schöne Vorspeise und weniger als Hauptspeise zu sehen. 

Zur Martini- / Weihnachtsgans siehe auch:
 
Teil 2: Rillettes
Teil 5: Gänse Sauce






Gänsebrust-Risotto / Risotto petto d'oca affumicato
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Zutaten für 4 Personen:

Olivenöl
65 g Lauch, weißer Teil, fein geschnitten
200 g geräucherte Gänsebrust, feine kurze Streifen
360 g Vialone Nano, Riotto-Reis
50 ml Weißwein, trocken
Gemüsebrühe
1+3 EL Süßrahmbutter
½ Bund Blattpetersilie, ohne Stile, fein gehackt
120 g Parmigiano Reggiano oder Grana Padano, frisch gerieben
Gänseleber, pariert, in feinen Würfeln



Zubereitung:

Die Blattpetersilie fein hacken. Gänseleberwürfel mit einem Esslöffel Butter kurz sautieren und warm stellen.

In Olivenöl den fein geschnittenen weißen Teil vom Lauch glasig dünsten, die Streifen von der geräucherten Gänsebrust dazugeben und kurz mit anrösten. Den verlesenen Vialone Nano hinzufügen und kurz mit erhitzen. Mit Weißwein ablöschen und diesen verkochen lassen, Hitze etwas reduzieren. Ist der Weißwein verdampft, mit Gemüsebrühe aufgießen und nur noch selten, so dass der Reis nicht anbrennt, umrühren.

Wenn der Resi bissfest ist, die Butter unterrühren und sofort servieren. Dafür mit den Würfeln der Gänseleber und Blattpetersilie bestreuen und frisch geriebenen Parmigiano Reggiano dazu reichen.







Samstag, 11. November 2017

Gans nach Belgischer Art mit Biersauce - Martini Gans Teil 17 / Martins-Gans / Weihnachtsgans



Die Belgischen Gänse sind an Martini durstiger als die Deutschen Verwandten und werden daher mit Bier zubereitet.

Beifuß, eigentlich Gemeiner Beifuß aber umgangssprachlich aus Gänsekraut genannt, ist ein im Aussehen dem Wermut ähnliche krautige Pflanze dessen Triebspitzen vor dem öffnen der Blüten geerntet wird. Im Mittelalter wegen seiner bitteren aber stabilisierenden Wirkung, Bestandteil des hopfenfreien Grutbier. Wird es heute noch, vor allem in Süddeutschland als Gewürzkraut für fette Fleischgericht genutzt, da es die Gallenblasentätigkeit anregt. 

Zur Martini- / Weihnachtsgans siehe auch:
Teil 1: Martini Gans / Niedertemperatur
Teil 2: Rillettes
Teil 5: Gänse Sauce




Gans nach Belgischer Art mit Biersauce
Martini Gans Teil 17 / Martins-Gans / Weihnachtsgans

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Zutaten Gans:

1 Gans, max. 3,5 bis 4 kg, küchenfertig vorbereitet
Meersalz und Pfeffer aus der Mühle
1 EL Beifuß, gerebelt
Gänseleber aus der Gans, für die Fülle
Innereien der Gans, wie Magen und Herz, gehackt
2 EL Gänseschmalz
Gänsehals
1 Zwiebel, braun, mit sauberer Schale, halbiert
3 Lorbeerblätter, frisch
3 Gewürznelken
1 Sternanis
500 ml Belgisches bière blonde
200 ml Geflügelbrühe, salzarm
3 EL Crème fraîche



Zutaten Fülle:

3 Echalottes fein halbe Ringe, leicht gebräunt
100 g Champignons, braun, Hüte geachtelt
500 g Maroni, geschält ohne Haut, ungezuckert
Gänseleber aus der Gans, pariert, fein gehackt
2 Hühnereier, Klasse M, verschlagen
3 EL Crème fraîche
2+2 EL Süßrahmbutter, zimmerwarm
10 g Schwarzer Wintertrüffel (z.B. aus Norica), gehobelt
1 Spritzer Zitronensaft
3 EL Blattpetersilie, fein gehackt
2 Lorbeerblätter, frisch
3 Pimentkörner, gemörsert
1 Knoblauchzehe, entkeimt, fein gehackt
1 Msp. Macis, gemörsert
1 Msp. Gewürznelkenpulver
1 Msp. Lorbeerblattpulver
½ Msp. grüner Kardarmom, nur die Körner, gemörsert
Meersalz und Pfeffer aus der Mühle
2 EL Mehl-Butter-Paste



Küchenutensilien:

Rein emit Gittereinsatz




Zubereitung:

Die Gans gründlich säubern, trocken tupfen, Kiele ziehen und den Flomen und das Nierenfett entfernen. Die Bauchhöhle mit Meersalz, schwarzem Pfeffer und Beifuß würzen.



Zubereitung Fülle:

Die Echalottes und kleingehackten Innereien der Gans mit zwei Esslöffeln Butter glasig dünsten, Feuer auf höchste Stufe stellen und die Champignons kurz mit sautieren. Vom Herd nehmen und auskühlen lassen. Die geschälten Maronen in Geflügelbrühe weichkochen bzw. erhitzen und anschließend pürieren, mit der Zwiebel-Champignon-Mischung verrühren.

Den Maronenbrei mit der gehackten Gänseleber, Eier, Süßrahmbutter, Crème fraîche, den gehobelten Wintertrüffel, Zitronensaft, Blattpetersilie und Gewürzen vermengen und mit Meersalz und Pfeffer abschmecken. Die Gans mit der Maroni-Fülle stopfen und die Enden zunähen oder mit Holzspießen verschließen.



Zubereitung Gans:

Die Flügel auf ein Gelenk kürzen und ebenso wie die Keulen am Körper festbinden.

Backrohr auf 220° C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Gans mit dem Bauch nach unten in eine Reine mit Gittereinsatz legen und mit heißem Gänseschmalz begießen, die Brustseite anbraten und mit einem Glas Bier und der heißen Geflügelbrühe ablöschen, den Gänsehals, Nelken, Sternanis und Lorbeerblätter in die Flüssigkeit legen. Gans auf der unteren Schiene für 30 Minuten auf der Bauchseite rösten, mit weiterem Bier begießen und wenden. Temperatur auf 190° C reduzieren und für eine Stunde weiter rösten, dann die Gans mit einer Nadel anstechen, damit das fett ablaufen kann.  Gans wenden und nach weiteren 30 Minuten wieder begießen und wenden. Noch zweimal wiederholen, so dass die Gans für ca. 180 Minuten röstet. Gans an den Keulengelengen einstechen, wenn der Fleischsaft hell ist, ist das Fleisch durchgegart.

Bratenfond abschöpfen und die Gans im ausgeschalteten Backrohr bei leicht geöffneter Tür rasten lassen bis die Bier-Sauce zubereitet ist. Bratenfond durch ein Sieb gießen, entfetten und mit Crème fraîche und Mehl-Butter-Paste binden. Nicht mehr aufkochen, nur noch köcheln lassen.

Dazu passend: junge Erbsenschoten und Blätter vom Rosenkohl als Wirsinggemüse angemacht, siehe hier.